Features im Radio

Features

Samstag 07:00 Uhr Bermuda.funk

Nachttanzfunk

Diesen Donnerstag senden wir eine weitere Folge unserer kleinen Reihe "Perlen des Politpop". Wir präsentieren Euch diesmal "Ton Steine Scherben". Es sind ja immerhin über 50 Jahre nach Erscheinen der ersten Single der Berliner Band vergangen. Die "Scherben" haben bundesdeutsche Rockgeschichte geschrieben. Vor allem durch die Songtexte von Ralph Möbius (Rio Reiser) sind viele Hymnen und Balladen entstanden, die bis heute unsterblich sind. Wir präsentieren Euch ein kleines Feature über die Band. Ihr hört O-Töne von Rio Reiser über Polizeieinsätze, Feierabendhausbesetzer, spi...

Samstag 08:05 Uhr Bayern 2

Bayerisches Feuilleton

Ein Bayer in New York Oskar Maria Graf als US-Bürger Von Bernhard Setzwein Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 . Oskar Maria Graf war einer der Autoren, die am frühesten erkannten, was mit der Nazibarbarei auf Deutschland zukommen würde. Deshalb flüchtete er unmittelbar nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler 1933 aus seiner bayerischen Heimat und landete - nach Zwischenstationen in Wien und Brünn - schließlich im amerikanischen Exil. Eine winzige Wohnung in einem Mietsblock in Nord-Manhattan wurde das letzte Domizil. Bis zu seinem Tod vor genau 50 Jahren lebte er in New York. Zahlreich sind die Anekdoten über seine mangelnde Integrationsbereitschaft. Nicht nur, dass er einen bayerischen Stammtisch in der Gaststätte "Alt-Heidelberg" unterhielt, er unternahm auch kaum Anstrengungen, das amerikanische Englisch zu erlernen. Allein noch beheimatet in seiner Sprache, einem bairisch gefärbten Schriftdeutsch, schrieb er auch im Exil noch bedeutende Werke, allen voran sein großes Bekenntnisbuch "Das Leben meiner Mutter". Bis Graf die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, dauerte es lange. Eher traute er sich allerdings nicht, das alte Europa noch einmal zu besuchen ... er hatte Angst, man würde ihn, den Gefühlssozialisten, in das von einer Kommunistenhatz geprägte Amerika nicht mehr zurücklassen. Die wenigen Besuche, die er Bayern noch abstattete, waren nie ganz konfliktfrei. Sein Beharren darauf, in bayerischer Landestracht bei einer Lesung im Münchner Cuvilliestheater aufzutreten, provozierte einen regelrechten Lederhosen-Skandal. Mitterweile ist Graf längst heimgeholt. Er gilt als einer der wichtigsten bayerischen Autoren. Seine sterblichen Reste liegen in München-Bogenhausen, seinen Nachlass sowie den New Yorker Schreibtisch verwahrt das Literaturarchiv Monacensia. Für sein Feature, in dem Oskar Maria Graf selbst zu hören ist, hat der bayerische Schriftsteller Bernhard Setzwein unter anderem mit Dr. Elisabeth Tworek, ehemalige Leiterin der Monacensia, gesprochen, wie auch mit Professor Waldemar Fromm, dem Vorsitzenden der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft. BR 2017

Samstag 08:05 Uhr BR-Heimat

Bayerisches Feuilleton

Ein Bayer in New York Oskar Maria Graf als US-Bürger Von Bernhard Setzwein Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 . Oskar Maria Graf war einer der Autoren, die am frühesten erkannten, was mit der Nazibarbarei auf Deutschland zukommen würde. Deshalb flüchtete er unmittelbar nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler 1933 aus seiner bayerischen Heimat und landete - nach Zwischenstationen in Wien und Brünn - schließlich im amerikanischen Exil. Eine winzige Wohnung in einem Mietsblock in Nord-Manhattan wurde das letzte Domizil. Bis zu seinem Tod vor genau 50 Jahren lebte er in New York. Zahlreich sind die Anekdoten über seine mangelnde Integrationsbereitschaft. Nicht nur, dass er einen bayerischen Stammtisch in der Gaststätte "Alt-Heidelberg" unterhielt, er unternahm auch kaum Anstrengungen, das amerikanische Englisch zu erlernen. Allein noch beheimatet in seiner Sprache, einem bairisch gefärbten Schriftdeutsch, schrieb er auch im Exil noch bedeutende Werke, allen voran sein großes Bekenntnisbuch "Das Leben meiner Mutter". Bis Graf die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, dauerte es lange. Eher traute er sich allerdings nicht, das alte Europa noch einmal zu besuchen ... er hatte Angst, man würde ihn, den Gefühlssozialisten, in das von einer Kommunistenhatz geprägte Amerika nicht mehr zurücklassen. Die wenigen Besuche, die er Bayern noch abstattete, waren nie ganz konfliktfrei. Sein Beharren darauf, in bayerischer Landestracht bei einer Lesung im Münchner Cuvilliestheater aufzutreten, provozierte einen regelrechten Lederhosen-Skandal. Mitterweile ist Graf längst heimgeholt. Er gilt als einer der wichtigsten bayerischen Autoren. Seine sterblichen Reste liegen in München-Bogenhausen, seinen Nachlass sowie den New Yorker Schreibtisch verwahrt das Literaturarchiv Monacensia. Für sein Feature, in dem Oskar Maria Graf selbst zu hören ist, hat der bayerische Schriftsteller Bernhard Setzwein unter anderem mit Dr. Elisabeth Tworek, ehemalige Leiterin der Monacensia, gesprochen, wie auch mit Professor Waldemar Fromm, dem Vorsitzenden der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft. BR 2017

Samstag 09:05 Uhr SR2 Kulturradio

FeatureZeit

Mädchenschulen: Besser Lernen ohne Jungs? von Dorothea Brummerloh

Samstag 09:05 Uhr MDR KULTUR

Erfundene Wahrheit *

Tatsachenberichte in der Literatur Von Rainer Link Verlage und Autoren leben zu einem beträchtlichen Teil von Tatsachenberichte aus den Krisenregionen unseres Erdballs. Aber, sind all diese abenteuerlichen Berichte wirklich wahr? Darf man den biografischen Texten von reuigen IS-Kämpfern wirklich trauen? Erzählen die Berichte über Reisen durch die mörderischen Stammesgebiete Afghanistans tatsächlich selbst Erlebtes? Haben die zwischen zwei Buchdeckel gepressten Exekutionen in den Krisenregionen Afrikas wirklich stattgefunden? Das Spiel mit der erfundenen Wahrheit gelang der Kölner Reisejournalistin und Buchautorin Ulla Ackermann mit ihrer gefälschten Autobiografie ,,Mitten in Afrika - Zuhause zwischen Paradies und Hölle" (2003 Hoffmann und Campe Hamburg) mit der sie es wochenlang auf die Spiegelbestsellerliste schaffte. Das Fälschen in der Literatur hat Tradition. Zum Beispiel schickte sich der Lektor Karl Emmerich Krämer (Diederichs Verlag Düsseldorf) unter dem Namen George Forestier selbstgeschriebene Gedichte über seine Erlebnisse als Soldat im 2. Weltkrieg und lieferte mit dem 1952 erschienen Lyrikband ,,Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße" den Kriegsheimkehrern ein poetisches Alibi. Die Liste der ,,Verfehlungen" ist lang und reicht über den Bericht der belgischen Autorin Misha Defonseca ,,Überleben unter Wölfen" (Gloucester, Massachusetts 1997) als vermeintliche Holocaust- Überlebende bis hin zu Senait Mehari, die ihr Leben als Kindersoldatin an der Eritreischen Befreiungsfront beschreibt (Senait Mehari ,,Feuerherz" Droemer-Verlag 2004). Die Aufdeckung der Fälschung dauert oft Jahrzehnte und hatte im Fall von Misha Defonseca, deren Buch in 20 Sprachen übersetzt wurde, auch finanzielle Konsequenzen. Sie wurde im Jahr 2014 dazu verurteilt rund16,3 Millionen Euro an ihren Verleger zurückzuzahlen. Ein überaus erfolgreicher ,,Fälscher" kommt aus Mitteldeutschland. Als herauskam, dass Karl May seine Indianergeschichten erfunden hatte, sorgte das keinesfalls für Entsetzen sondern für noch höhere Verkaufszahlen. Warum also sollen die heute tätigen Buchverlage nicht auf diesen Karl-May- Effekt setzen? Zum Autor: Der Journalist Rainer Link lebt in Hamburg und schreibt seit vielen Jahren Hörfunk Feature z.B. ,,Ernstfall Satire" (MDR 2016). Für sein Feature ,,Sterben mit Dr. Kusch (DLF 2014) erhielt er den ,,Deutschen Sozialpreis". Regie: Stefan Kanis Produktion: MDR 2017

Samstag 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

Rudina, ein winziges Dorf auf einer kroatischen Ferieninsel, wirkt beinahe unberührt. Doch die Geschichten seiner Bewohner spiegeln beispielhaft wieder, wie zerrüttet die Region noch ist durch die Gründung und den späteren Zerfall Jugoslawiens. "Jenseits von gut und böse. Ein kroatisches Dorf als Flickenteppich der Identitäten." Feature von Barbara Kenneweg. Ko-Produktion WDR/ DLF Kultur/ ORF 2021 Mehr als zwei Jahrhunderte lang gab es im Dorf nur zwei Familienclans und zwei Nachnamen. Titos Jugoslawien würfelte die Einwohnerschaft neu zusammen. Der Krieg, der ihm vor drei Jahrzehnten ein Ende setzte, tat es ein weiteres Mal. Seine Schrecken sind nicht vergessen. Heute ist Rudina ein Patchwork verschiedener Identitäten. Von seinen knapp fünfzig Einwohnern sind nur fünf hier geboren. Der Musiker Sinischa, Sohn eines Ingenieurs und einer Bankmanagerin, beide bosnische Serben, lebte viele Jahre in Sarajevo. Seine Eltern hatten in Rudina ein Haus gekauft, als er acht war. Bei Kriegsausbruch sah der Vater ein Blutbad voraus und schickte den Neunzehnjährigen gegen seinen Willen in die USA. Josip, sein kroatischer Kinderfreund gleichen Alters, der als Sohn eines Bauarbeiters in Rudina gelandet war, meldete sich hingegen gleich nach seinem Schulabschluss freiwillig an die Front, um gegen die Serben zu kämpfen. Dreißig Jahre ist das her. Heute trinken in Rudina nationalistische Kriegsveteranen mit Pazifisten ihren Wein, katholische Traditionalisten bilden mit Tito-Kommunisten eine Gesangsgruppe. Der Mix scheint beinahe unmöglich. Aber er funktioniert.

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Die Seele ist ein weites Feld Der Tiefenforscher Arthur Schnitzler Von Johanna Schenkel Wiederholung: So. 15.04 Uhr Produktion: WDR 2012

Samstag 12:05 Uhr Bayern 2

Zeit für Bayern

Warten, Schauen, Dasein Ein Feature über Wärter und Aufseher in bayerischen Museen Von Ruth Geiersberger Zurück in die Zukunft Das Deutsche Museum in Nürnberg Von Tobias Föhrenbach Moderation: Simone Schülein Wiederholung um 21.05 Uhr . Warten, Schauen, Dasein Ein Feature über Wärter und Aufseher in bayerischen Museen Von Ruth Geiersberger Früher hat man sie "Wärter" oder "Aufseher" genannt: Menschen, die ihr Berufsleben in Museen verbringen. Manchmal glaubt man im Vorbeigehen, sie selbst gehörten zu einer Kunstinstallation. Doch sie sind mehr als menschliches Inventar. Ihr Beruf ist das Zuschauen. Sie haben ihre Augen auf Besuchern und Ausstellungsstücken. Und schließlich sind sie da, um da zu sein, wenn sie gebraucht werden. Zeit für Bayern-Autorin Ruth Geiersberger beobachtet seit Jahren die Wärter verschiedener bayerischer Museen und hat festgestellt, dass jedes Museum in der Auswahl seiner Wärter erkennbar und individuell verschieden ist. Ein Zeit für Bayern-Feature, das Menschen in den Vordergrund stellt, die jahrein jahraus im Hintergrund stehen. Zurück in die Zukunft Das Deutsche Museum in Nürnberg Von Tobias Föhrenbach Tokio hat eines, Rio de Janeiro, Berlin und nun auch Nürnberg: ein Zukunftsmuseum. Geplant nach langen politischen Debatten, konzipiert zum Erleben, Mitmachen und Anfassen, eröffnet trotz Widrigkeiten der Corona-Pandemie. "Zukunft" und "Museum" - schließen sich die beiden Begriffe nicht eigentlich aus? Ist etwas, dass man ausstellt, nicht spätestens in diesem Moment Vergangenheit? Wie lässt sich Zukunft einfangen, vorhersagen und begreifbar machen? Was können wir über uns lernen und darüber, wie wir die Zukunft mitgestalten können? Kuratorinnen, Museumsleitung, Zukunftsforscher, Besucherinnen und Besucher - alle werden zu Wort kommen, denn sie kommt unweigerlich auf alle zu: die Zukunft.

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr .

Samstag 14:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Buchmesse Frankfurt am Main Wie gemein darf Literatur sein, Herr Lottmann? Von Lorenz Schröter Regie: Mareike Maage Produktion: rbb 2017

Samstag 14:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

Swingin" Harlem - ein musikalisches Porträt Von Markus Vanhoefer Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr "Let"s go slumming", so lautete die versnobte Devise der weißen New Yorker Bohème während des aufgeputschten Jazz-Zeitalters. "Let´s go slumming", das bedeutete, man nehme "the A train", die U-Bahn-Linie A, und fahre Manhattan-aufwärts Richtung Norden. Denn dort, im afroamerikanischen Harlem, gab es die angesagtesten Clubs mit den heißesten Bands. Harlem, das waren Duke Ellington und Cab Calloway, das waren der "Cotton Club" und die berüchtigten "rent parties", Feten in den eigenen vier Wänden. Unter den vergnügungssüchtigen Jungen und Schönen galt Harlem als Synonym für die Innovation des Swing, für synkopisch hetzende Rhythmen, schneidende Big-Band-Sätze und berauschende Bläser-Soli. Die Sendung "Harlem, Symphonie in Swing und Stomp" verbringt jedoch nicht nur wilde Nächte in wilden Clubs, darüber hinaus erzählt sie die spannende Geschichte eines einst biederen weißen New Yorker Vorortes, der um 1900 zur "Neger-Kapitale der Welt" wurde. Zudem schildert sie eine schwarze Gesellschaft, die in ihrem kulturellen Anspruch und sozialen Erscheinungsbild heterogener ist, als es aus unserer europäischen Perspektive erscheinen mag. Von Gospel bis zur afroamerikanischen Kunstmusik - Harlem hat viele musikalische Gesichter.

Samstag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Feature: Als Frau alleine nach Almanya - Die ersten türkischen "Gastarbeiterinnen" in Deutschland

Das Feature "Als Frau alleine nach Almanya" erzählt, wie diese Frauen es alleine schafften, die Herausforderungen dieser harten Anfangszeit zu bewältigen, um später in Bremen sesshaft zu werden.

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: 18 Plus! / direct radio Smilie Leben auf dem Alexanderplatz Von Julia Illmer und Massimo Maio Regie: die Autor*innen Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 54"30 (Ursendung) Smilie, Anfang 20, lebt auf der Straße. Die Jugendlichen, mit denen er abhängt, sind seine Familie. Doch manchmal hat er genug von diesem Leben. Er will Sozialassistent werden. Für Smilie ist der Berliner Alexanderplatz ein Zuhause. Er ist Anfang 20 und seit Jahren obdachlos. In geschlossenen Räumen fällt ihm die Decke auf den Kopf, auf der Straße fühlt er sich frei. Hier am Alexanderplatz treffen sich viele, die sonst in kein Schema passen. Ihre Clique ist die Familie, die sie nie hatten und die auch zum Fluch werden kann. Drogen und Kriminalität gehören am Alex zum Alltag, leicht kann man sich hier das Leben verbauen. Manchmal hat Smilie genug. Er träumt von einer eigenen Wohnung und einer Ausbildung zum Sozialassistenten, um andere Straßenkinder zu unterstützen. Freunde aus seiner Clique sind bereits weiter, haben eine Bleibe. Doch sie kommen trotzdem immer wieder zum Alex zurück - dem Ort der Verheißung und des Abgrunds. Die Idee zu dem Feature entstand im Rahmen mehrerer Radioworkshops mit Unterstützung des "Jugendaktionsraum Alexanderplatz". Julia Illmer, geboren 1984 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Sie arbeitet als Autorin, Producerin, Redakteurin und Medienpädagogin unter anderem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Streaming-Dienste, Unternehmen und Museen. Zuletzt: "219 Tage - Geher auf dem Weg zur EM" (Deutschlandfunk Kultur 2018, mit Massimo Maio), "Auf der Lauer. Unterwegs mit Jägerinnen und Jägern im Rems-Murr-Kreis" (SWR2 2020), "Die neuen Dienstleister - Über das Delegieren von Hausarbeit" (SWR2, 2020). Massimo Maio, geboren 1981 im badischen Gengenbach, studierte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Medien und Musik und widmet sich verschiedenen Formen der Radio- und Vermittlungsarbeit. Er ist Featureautor sowie Moderator für verschiedene Hörfunkprogramme. Zudem leitet er Workshops und Uni-Seminare zur Radiopraxis. Für Deutschlandfunk Kultur u.a.: "Kevin" (2016) und "219 Tage" (2018, zusammen mit Julia Illmer) sowie Konzeption und Moderation der Reihe Feature-Antenne. Smilie

Samstag 21:05 Uhr Bayern 2

Zeit für Bayern

Warten, Schauen, Dasein Ein Feature über Wärter und Aufseher in bayerischen Museen Von Ruth Geiersberger Zurück in die Zukunft Das Deutsche Museum in Nürnberg Von Tobias Föhrenbach Moderation: Simone Schülein Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 . Warten, Schauen, Dasein Ein Feature über Wärter und Aufseher in bayerischen Museen Von Ruth Geiersberger Früher hat man sie "Wärter" oder "Aufseher" genannt: Menschen, die ihr Berufsleben in Museen verbringen. Manchmal glaubt man im Vorbeigehen, sie selbst gehörten zu einer Kunstinstallation. Doch sie sind mehr als menschliches Inventar. Ihr Beruf ist das Zuschauen. Sie haben ihre Augen auf Besuchern und Ausstellungsstücken. Und schließlich sind sie da, um da zu sein, wenn sie gebraucht werden. Zeit für Bayern-Autorin Ruth Geiersberger beobachtet seit Jahren die Wärter verschiedener bayerischer Museen und hat festgestellt, dass jedes Museum in der Auswahl seiner Wärter erkennbar und individuell verschieden ist. Ein Zeit für Bayern-Feature, das Menschen in den Vordergrund stellt, die jahrein jahraus im Hintergrund stehen. Zurück in die Zukunft Das Deutsche Museum in Nürnberg Von Tobias Föhrenbach Tokio hat eines, Rio de Janeiro, Berlin und nun auch Nürnberg: ein Zukunftsmuseum. Geplant nach langen politischen Debatten, konzipiert zum Erleben, Mitmachen und Anfassen, eröffnet trotz Widrigkeiten der Corona-Pandemie. "Zukunft" und "Museum" - schließen sich die beiden Begriffe nicht eigentlich aus? Ist etwas, dass man ausstellt, nicht spätestens in diesem Moment Vergangenheit? Wie lässt sich Zukunft einfangen, vorhersagen und begreifbar machen? Was können wir über uns lernen und darüber, wie wir die Zukunft mitgestalten können? Kuratorinnen, Museumsleitung, Zukunftsforscher, Besucherinnen und Besucher - alle werden zu Wort kommen, denn sie kommt unweigerlich auf alle zu: die Zukunft.

Samstag 21:05 Uhr BR-Heimat

Zeit für Bayern

Warten, Schauen, Dasein Ein Feature über Wärter und Aufseher in bayerischen Museen Von Ruth Geiersberger Zurück in die Zukunft Das Deutsche Museum in Nürnberg Von Tobias Föhrenbach Moderation: Simone Schülein Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 . Warten, Schauen, Dasein Ein Feature über Wärter und Aufseher in bayerischen Museen Von Ruth Geiersberger Früher hat man sie "Wärter" oder "Aufseher" genannt: Menschen, die ihr Berufsleben in Museen verbringen. Manchmal glaubt man im Vorbeigehen, sie selbst gehörten zu einer Kunstinstallation. Doch sie sind mehr als menschliches Inventar. Ihr Beruf ist das Zuschauen. Sie haben ihre Augen auf Besuchern und Ausstellungsstücken. Und schließlich sind sie da, um da zu sein, wenn sie gebraucht werden. Zeit für Bayern-Autorin Ruth Geiersberger beobachtet seit Jahren die Wärter verschiedener bayerischer Museen und hat festgestellt, dass jedes Museum in der Auswahl seiner Wärter erkennbar und individuell verschieden ist. Ein Zeit für Bayern-Feature, das Menschen in den Vordergrund stellt, die jahrein jahraus im Hintergrund stehen. Zurück in die Zukunft Das Deutsche Museum in Nürnberg Von Tobias Föhrenbach Tokio hat eines, Rio de Janeiro, Berlin und nun auch Nürnberg: ein Zukunftsmuseum. Geplant nach langen politischen Debatten, konzipiert zum Erleben, Mitmachen und Anfassen, eröffnet trotz Widrigkeiten der Corona-Pandemie. "Zukunft" und "Museum" - schließen sich die beiden Begriffe nicht eigentlich aus? Ist etwas, dass man ausstellt, nicht spätestens in diesem Moment Vergangenheit? Wie lässt sich Zukunft einfangen, vorhersagen und begreifbar machen? Was können wir über uns lernen und darüber, wie wir die Zukunft mitgestalten können? Kuratorinnen, Museumsleitung, Zukunftsforscher, Besucherinnen und Besucher - alle werden zu Wort kommen, denn sie kommt unweigerlich auf alle zu: die Zukunft.

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