Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Das ARD-Nachtkonzert (I)

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Die Brüder Wallach Oder wie das Dirndl in die Stadt kam Jüdische Berufsarbeit früher Die Situation der Ausgegrenzten Das Kalenderblatt 21.10.1997 Mercedes A-Klasse versagt beim Elchtest Von Prisca Straub . Die Brüder Wallach - Oder wie das Dirndl in die Stadt kam Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Bis vor wenigen Jahren befand sich im Zentrum von München das traditionsreiche Geschäft "Wallach", spezialisiert auf Trachten und bunt bedruckte Stoffe. Die jüdischen Gründer Julius und Moritz Wallach galten zu Beginn des 20. Jahrhundert als DIE kenntnisreichen Sammler und Händler europäischer Volkskunst. Wallach war entscheidend am Siegeszug des "Dirndls" beteiligt, stattete Oktoberfestzüge und die Opernrevue "Im Weißen Rössl" aus und prägte entscheidend das folkloristische Bayern-Bild. 1939 wurden die Firmeninhaber zum Verkauf gezwungen. Da der "arische" Käufer nicht mal den erpresserisch niedrigen Kaufpreis jemals ganz bezahlte, erhielten nach dem Krieg die rechtmäßigen Besitzer Wallach ihr Eigentum ohne größere Rechtsstreitigkeiten zurück. Erstsendedatum BR: 2007 Jüdische Berufsarbeit früher - Die Situation der Ausgegrenzten Autor: Lukas Grasberger / Regie: Bankier oder Diamantenhändler: Dies sind geradezu zum Klischee geronnene "jüdische" Berufe. Stereotypen, die im Mittelalter wurzeln. Denn Landerwerb und bäuerliche Tätigkeit waren Juden damals verboten - weshalb sie sich vorwiegend in Städten niederließen. Dort blieben sie in der Regel vom Handwerk durch die herrschenden Zünfte ausgeschlossen. Ihren Lebensunterhalt bestritten Juden daher vorwiegend durch Tätigkeiten, die unbeliebt waren, durch kleinen Handel und durch Geldverleih: eine Tatsache, in der bis heute religiös und wirtschaftlich motivierte Vorurteile - wie die des in finanziellen Dingen geschickten Juden - ihren Ursprung finden. Historiker haben den Mythos des "Geldjuden" indes längst widerlegt. Sie weisen darauf hin, dass der größte Teil der jüdischen Bevölkerung lange in ärmlichen Verhältnissen lebte. Zudem zeichnen sie in Punkto Berufsarbeit ein differenzierteres Bild. Moderation: Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Energie in Afrika - Methan aus dem Kivu-See Von Thomas Kruchem und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Energie in Afrika - Methan aus dem Kivu-See Ruanda setzt auf erneuerbare Energien - eine wichtige Rolle spielt dabei Methan aus dem Kivu-See. Doch der gilt als gefährlichster See der Welt, ein aktiver Vulkan grenzt an ihn. Das bedeutet: Energiegewinnung mit hohem Risiko.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha .

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Tierversuche Immer noch unverzichtbar? Das Tierschutzgesetz Leitfaden zum Wohl des Tieres? Das Kalenderblatt 21.10.1997 Mercedes A-Klasse versagt beim Elchtest Von Prisca Straub . Tierversuche - immer noch unverzichtbar? Autorin: Christiane Seiler / Regie: Das Tierschutzgesetz - Leitfaden zum Wohl des Tieres? Autorin: Renate Eichmeier / Regie: Kirsten Böttcher Schweine eingepfercht in Transportern, Rinder zu Tausenden aneinandergedrängt in Mastbetrieben ... Noch nie in der Geschichte hatte der Mensch so viel Macht über Tiere wie heute. Tiere werden zu Waren in der industriellen Massenproduktion gemacht und dienen als Versuchsobjekte in wissenschaftlichen Laboren. Das bestehende Tierschutzgesetz gibt zwar Richtlinien wie "verhaltensgerechte Unterbringung" vor, sagt aber auch: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." Und vernünftige Gründe finden sich schnell - etwa wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit oder wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn. Gesellschaftlicher Protest dagegen formiert sich in der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung, deren Anfänge im frühen 19. Jahrhundert liegen. Gesetzliche Regelungen stellten und stellen nicht das Recht der Menschen in Frage, Tiere zu nutzen, sondern wollen das dadurch verursachte Leiden mindern. Kritik an dieser Haltung gegenüber Tieren gewinnt zunehmend an Einfluss: Erkenntnisse von Verhaltensbiologen zeigen Tiere als eigenständige Subjekte, die Frage nach Tierrechten wird auf breiter Basis diskutiert, die Bereitschaft wächst, weniger Fleisch zu konsumieren. Erstsendedatum BR: 2019 Moderation: Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Nicole Grochowina, Ordensschwester Wiederholung um 22.05 Uhr . Der Ruf des Klosters war lauter als der der Wissenschaft. Nicole Grochwina war auf dem Weg zur ihrer ersten Professorenstelle, als sie sich dazu entschied, ins Kloster zu gehen. Als evangelische Ordensschwester lebt sie in der Communität Christusbruderschaft im fränkischen Selbitz.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Insekten als Ressource Nahrung und Rohstoffe für die Zukunft Von Renate Ell . 10 Milliarden Menschen zu ernähren - das könnte die Herausforderung des Jahres 2050 sein. Mit einer Landwirtschaft, wie wir sie heute kennen, ist das nicht möglich: Man kann nicht große Mengen Soja und Mais als Tierfutter anbauen, wenn die Ackerfläche kaum für den menschlichen Bedarf reicht. Alternativen sind gefragt - und das könnten Insekten sein. Sie begnügen sich mit Pflanzenresten und liefern wertvolles Protein: ein ideales Tierfutter für Rinder, Schweine, Geflügel und Fischen - aber auch auf dem menschlichen Speisezettel könnten sie einen Platz finden. Und sie können auch Rohstoffe für andere Produkte liefern, etwa Palmöl ersetzen. In aller Welt machen sich Firmen auf den Weg in diese neue, klimaschonende und nachhaltige Welt der Massentierhaltung. Es gibt erste Zulassungen für Tierfutter aus Insekten auch in der EU. Und vielleicht sind Insektenburger oder Insekten-Proteinriegel schon bald gar nicht mehr so exotisch? Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

Auf schmalen Pfaden - Biken Von Geli Schmaus Der große Durst - was passiert beim Trinken? Von Kathrin Reikowski

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Zeppolino Tissi Von Kilian Leypold Erzählt von Eva Löbau Zeppolino (4/5): Tissi Zeppolino streitet sich mit Tissi, der Hornisse, um eine wunderbar reife Pflaume. Dank einer guten Idee langt es aber für beide und sie werden sogar Freunde.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Katja Engelhardt und Roderich Fabian

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayern 2 debattiert

Entdecken Sie die besten Bücher 2021 und wählen Sie Ihr Lieblingsbuch Gespräch, Lesung und Diskussion mit Bayern 2 und Seybold`s Sortimentsbuchhandlung in Ansbach Moderation: Gregor Hoppe Nominiert für den Bayern 2-Publikumspreis sind: Ewald Arenz: "Der große Sommer", DuMont Mai Thi Nguyen-Kim: "Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit", Droemer Richard David Precht: "Von der Pflicht", Goldmann Helga Schubert: "Vom Aufstehen", dtv Juli Zeh: "Über Menschen", Luchterhand Siehe auch Freitag, 22. Oktober 2021, 20.00 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Sie sind großbürgerlich, kleinbürgerlich, patriotisch, liberal, kunstbeflissen, unternehmerisch, emanzipiert, modern, konventionell, jüdisch, preußisch, süddeutsch: die Effingers. Gabriele Tergit schrieb den Jahrhundertroman einer Familie. Die Kritik feierte das Buch euphorisch - leider erst 70 Jahre nach Erscheinen. Katja Bürkle liest vier Teile Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Dieser Roman beginnt mit einem Brief des jungen Paul Effinger im Jahr 1878. Er endet mit einem Brief des alten Paul Effinger im Jahr 1942 (und dann gibt es noch Nachkriegsepilog). Dazwischen liegen Firmengründungen und Pleiten, Weltkriege und Revolutionen, Geburten, Tod, Mord, gebrochene Herzen und offene Beziehungen, Bismarck, der Kaiser, Revolution, die Weimarer Republik, Hitler. Und auch Menü-Folgen, Inneneinrichtungen, Kleidermoden. "Effingers" holen uns direkt hinein in den Alltag der Zeit. Es sollte der große Roman über alles werden, an dem Gabriele Tergit (1894-1982) seit Anfang der 1930er Jahre schrieb, seit ihrem Erfolg mit "Käsebier erobert den Kurfürstendamm". "Effingers" würde über Epochen und Generationen hinweg von einem bürgerlichen Milieu erzählen, das Deutschland geprägt hatte. Tergit konnte damals nicht ahnen, dass die SA sie wenig später ins Visier nehmen, dass sie ihr 900-Seiten-Werk über Jahre hinweg in Hotelzimmern, im Exil, weiterschreiben würde, dass zum Schluss auch der Zivilisationsbruch des Holocaust den Weg ins Buch finden musste. Nicht wenige ihrer lebenslustigen, rechtschaffenen, geistreichen, merkwürdigen Effingers werden ermordet. Als das Buch 1951 erschien, wollte kaum einer es verkaufen und kaum einer es lesen. Für Verdrängungsprozesse war es nicht geeignet. In den 1970er Jahren erhielt es etwas mehr Aufmerksamkeit - eine Zeitlang. Aber erst seit dem letzten Jahr, mit der Neuauflage im Schöffling Verlag, ist die Literaturkritik sich einig: dieser Roman gehört in den Kanon. Gerade haben die Münchner Kammerspiele das Werk für die Bühne adaptiert. In der klassischen Lesung sind vier große Ausschnitte zu hören: um die Gründerjahre 1878 bis 1885 geht es im ersten Teil, um Hochzeiten und andere Erfolge zwischen 1885 und 1900 im zweiten, um das Chaos der Jahre nach dem Ersten Weltkrieg im dritten und um die NS-Zeit im vierten Teil. Es liest Katja Bürkle, die das umfangreiche Personal und die vielen schnellen und zeitgeistigen Dialoge souverän gestaltet.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Anja Scheifinger im Gespräch mit Nicole Grochowina, Ordensschwester Wiederholung von 16.05 Uhr . Der Ruf des Klosters war lauter als der der Wissenschaft. Nicole Grochwina war auf dem Weg zur ihrer ersten Professorenstelle, als sie sich dazu entschied, ins Kloster zu gehen. Als evangelische Ordensschwester lebt sie in der Communität Christusbruderschaft im fränkischen Selbitz.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 22.10.1938 - Erste Fotokopie einer Schriftvorlage .

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Markus Schmitt: "Quelle belle femme" (Anna-Maria Bogner, Sopran; Irmela Nolte, Flöte; Gunter Pretzel, Viola; Marlis Neumann, Harfe); Elke Tober-Vogt: Orchesterquartett D-Dur (Anna Torge, Mandoline; Zupfensemble Petra & Friends); Enjott Schneider: "Water - Element of infinity" (Lukasz Dlugosz, Agata Kielar-Dlugosz, Flöte; Schlesisches Staatliches Sinfonie-Orchester: Miroslaw Jacek Blaszcyk); Hans Winterberg: Streichquartett 1957 (Sonnleitner-Quartett); Gordon Sherwood: Sonate, op. 122 (Masha Dimitrieva, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll (Renaud Capuçon, Violine; Orchestre de Paris: Paavo Järvi); Franz Schubert: Sechs Polonaisen, D 824 (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier); George Rochberg: "Transcendental variations" (Streicher des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken: Christopher Lyndon-Gee); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate A-Dur, KV 526 (Alina Ibragimova, Violine; Cédric Tiberghien, Klavier); Carl Maria von Weber: Konzertstück D-Dur, op. 20 (Raphael Wallfisch, Violoncello; Northern Chamber Orchestra: Nicholas Ward)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Josquin Desprez: "Missa Pane lingua" (Mitglieder des Vocalconsort Berlin; Capella de la Torre: Katharina Bäuml); Ludwig van Beethoven: Streichquartett D-Dur, op. 18, Nr. 3 (Belcea Quartet); Michael Haydn: Hornkonzert D-Dur (Felix Klieser, Horn; Württembergisches Kammerorchester Heilbronn: Ruben Gazarian)

04.58 Uhr
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